MISSIONSSCHWESTERN VOM
Hl. Petrus Claver
 
MUTTER der Afrikaner

Hofdame
"Missionsnärrin"
MUTTER der Afrikaner

Eine junge Mitschwester, Sr. Agata Mech, SSPC, schreibt:

Meine Begegnung mit der sel. Maria Theresia Ledochowska verdanke ich einer Gebetsnovene, bei der ich ein Bildchen von ihr, das mir die Missionsschwestern vom hl. Petrus Claver gegeben hatten, in Händen hielt.
Auf dem Bildchen erschien sie mir als eine sehr entschlossene Persönlichkeit. Ihre Augen waren in die Ferne gerichtet und sie erschien mir sehr streng und zielbewusst. Später hatte ich Gelegenheit, zwei Broschüren über sie zu lesen. Es gefiel mir, dass ihre Berufung zum Missionsbewusstsein gerade unter Schwierigkeiten herangereift war. Als Hofdame verließ sie das Leben in Luxus und trotz der Widerwärtigkeiten — man nannte sie „Missionsnärrin“ - baute sie mit der Hilfe Gottes und dem Segen des Heiligen Vaters eine breite spirituelle und materielle Basis für die afrikanischen Missionen auf.
Nachdem ich der Familie der Schwestern vom hl. Petrus Claver beigetreten war, hatte ich die Gnade, noch andere Gesichtspunkte der Persönlichkeit der seligen Gründerin kennen zu lernen durch die Lektüre ihrer Vorträge und ihrer Briefe.
Ich muss gestehen, dass ich verblüfft war. Ich entdeckte nun, was ich vorher in keinem Buch gefunden hatte. Es wurde mir bewusst, dass ich Maria Theresia noch gar nicht richtig kannte. Ihre Vorträge sind voll von Begeisterung und Eifer für das Reich Gottes. Die Briefe, die sie verschiedenen Leuten schrieb, darunter auch ihren geistigen Töchtern, geben ein klares Zeugnis.
Jetzt verstehe ich, warum man sie als „närrisch“ und als „Mutter“ der Afrikaner bezeichnete. Ihr Eifer, ihre Lebensausrichtung, ihre angestrengte Arbeit, alles entsprang einer leidenschaftlichen Liebe zu Gott und den Menschen, die genährt wurde von Gebet, Demütigungen und Opfern.
Allmählich begann sich mein Bild über Maria Theresia zu ändern: Die energische Hofdame wurde zur liebenswerten Mutter. Ich bin Gott sehr dankbar für das Geschenk meiner Berufung und für eine solche geistliche Mutter, die ich immer besser kennen zu lernen hoffe, um das, was sie uns als Erbe hinterlassen hat, in Treue weiterzugeben. Große Dinge hat der Herr an uns getan!

Wenn Sie über Leben und Werk der sel. Maria Theresia Ledochowska noch mehr erfahren möchten, senden wir Ihnen gerne unsere kleine Broschüre „Immer heiter, Gott hilft weiter!“ zu.
(c) Missionshaus „Maria Sorg“ Lengfelden, Maria-Sorg-Str. 6 A-5101 Bergheim b. Sbg.